70 cm x 70 cm
Acryl auf
Leinwand
Als
ich anfing "MASCHINENTRÄUME" zu malen,
dachte ich an ein rundes, puppenhaftes
Gesicht mit sehr vollen Lippen, zu
kleiner Nase und dunkel geschminkten
Augen.
Schwarz-weiss modelliert, nur die Lippen
orange-rot, stand es schliesslich vor
mir auf der Staffelei und aus einem
Impuls heraus begann ich, das komplette
Bild orange-rot einzufärben.
Aus der
zarten Geisha wurde eine kraftvolle,
schlafende Puppe, ein Roboter, eine
Maschine.
"MASCHINENTRÄUME".
Wenn ich das
Bild jetzt betrachte, denke ich sofort
an "METROPOLIS", den fantastischen Film
von Fritz Lang.
Obwohl die
Heldin des Films - Brigitte Helm als
Maria, und als Maschinenfrau - keine
Ähnlichkeit mit meiner "Puppe" aufweist,
und ich sie auch nicht im Kopf hatte,
als ich das Bild malte.
Meine Liebe
zu dem Kino und der Fotografie der 20er
und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts
hat mein ästhetisches Empfinden stark
geprägt.
Aus dem
Bewundern, Aufsaugen und Filtern dieser
Bilder stammt
"MASCHINENTRÄUME".
be-him |